Lochkamera
Claudia (V4)

Lochkameras sind die einfachsten Methoden um Bilder abzuzeichnen, man kann es auch als ursprüngliche Kamera cuasi bezeichnen.

Material:

Aufbau:

  1. Mit der schwarzen Pappe das Innere vom Schachtel dichten, sodass es kein Licht durchgeht.
  2. Ein rundes kleines Loche mit dem Taschenmesser an einer der Seiten machen (vorzugsweise in de Mitte)
  3. Ein rechteckiges Loch an der gegenüberliegenden Seite des runden Loches machen
  4. An der Seite zwischen den zwei schon gemachten Löchern nochmal eine Linie mit dem Taschenmesser scheiden, die aber nur von der Größe der Scheibe sein darf:

Theorie:

Die Lichstrahlungen gehen vom Bild durch das runde Loch, an dem sie sich kreuzen. Deshalb sieht man das Bild an der Scheibe umgekehrt.

Realisierung:

erster Versuch aus einer Pappschachtel mit transparentem Schirm

Für unseren zweiten Versuch werden:

gebraucht.

Die Idee kam aus der Seite http://www.corbis.readymech.com/de. Dort stehen die Schritte wie man „das Herz der Kamera“ machen soll in einer PDF-Datei zum downloaden.
Nach langem Schneiden und Abdichten bekommt man sowas:

  

Damit ist unseres Lochkamera fast schon fertig.
Jetzt kann man darüber noch mehrere Schachteln tun zum dekorieren:

  Die Box für den Film nach einer Idee von "corbis.READYMECH-KAMERAS"

Man kann soweit dekorieren wie man will...

Könnte es sein, dass das Design wichtiger ist,
als die die fotografische Aufnahme? ;-)

Schließlich werden doch erste Aufnahmen gemacht.
Der Filmtransport wird mit einer Schere improvisiert.
Nach einer langen Woche des Fotographierens hat keiner nicht mal einen Cent gewettet, dass dieses Lochkamera funktionieren würde.
Am Montag den 24.November wurde endlich der Film entwickelt. Und überraschenderweise war es doch irgendwas zu sehen. Die Schule vor allem meine Klasse, die V.4 wurden aufgenommen. Es gab sogar einige „Ampays“ von Personen, die im Unterricht schlafen.

Hier einige von meinen Ergebnissen:
Dies ist meine erste Aufnahme von dem Schulhof
mit den folgenden Bedingungen:
1 Sek. Beleuchtung; Wetter: Sonne doch leicht bewolkt.
Das Bild ist scharf geworden, doch die nächsten sind auch nicht viel besser.
Dieses habe ich während des Physikunterrichtes gemacht
und da ist nur Herr Droll zu sehen.
Belichtungszeit: 5 Sek.;
Leuchtstoffröhren als Beleuchtung.
Zoilo-view.
Belichtungszeit: 3 Sek.; bewölkt.
Dieses ist meiner Meinung nach ein bisschen besser geworden.
Ich kann sogar da ein paar Leute erkennen.
Das ist B. beim Schlafen während Geschichte,
aber dies tut er in jedem Unterricht, also nicht nur in Geschichte.
Endlich eine Aufnahme davon!
Belichtungszeit: 4 Sek.; Leuchtstoffröhren
Hier sind Bruno und Alvaro
und eine Projektion, die man nicht erkennen kann als Hintergrund.
Man kann aber Bruno ganz genau erkennen *freu*.
Belichtungszeit: 3,5 Sek.; Leuchtstoffröhren + Projektor.
Also man merkt, dass mit 3-3,5-4 Sek. schon einigermaßen gute Bilder aufgenommen werden.
B. immernoch beim schlafen, schon fast am Ende der Stunde:
7 Sek.; Leuchtstoffröhren.
Christian und ich in der 5-Minuten-Pause:
4 Sek.; Leuchtstoffröhren

Also, jetzt reicht es schon all diesen komischen unklaren Bilder.
Wer sich weiter quälen will, kann hier klicken: http://www.avhlima.edu.pe:700/~edroll/goethe/ag/lochkamera/Claudias_Bilder/ .

Für unseren unseren nächsten Versuch wird das Loch ein bisschen kleiner gemacht. Der Schachtel bleibt gleich.

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